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(c) iStock.com/brizmaker

Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein

Wer steht hinter der Kampagne „Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein“? Worum geht es? Wer soll angesprochen und was soll erreicht werden? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Kurz zusammengefasst: Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online und die Deutsche Umwelthilfe e. V. möchten mit der Kampagne „Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein“ unabhängig und sachlich rund um das Thema Gebäudedämmung informieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf natürlichen Dämmstoffen – häufig auch ökologische oder alternative Dämmstoffe genannt. Diese werden den konventionellen Dämmstoffen gegenübergestellt, sodass die einzelnen Vor- und Nachteile deutlich werden.

Collage mit verschiedenen Dämmstoffen(c) Ipeg-Institut

Die Kampagne richtet sich in erster Linie an VerbraucherInnen – insbesondere an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die ihre Gebäude selbst bewohnen. Zudem werden Verbände und Akteure der Dämmstoffbranche, der Wissenschaft, Politik und Praxis angesprochen und miteinander vernetzt.

Zentrales Anliegen von „Natürlich Dämmen“ ist es, die Transparenz und Akzeptanz im Themenfeld Dämmstoffe wirkungsvoll und dauerhaft zu erhöhen. Denn vielen VerbraucherInnen erscheint der Dämmstoffe-Markt als unübersichtlich und die verfügbaren Informationen als von wirtschaftlichen Interessen geprägt. Meldungen über Brände, die mit der Gebäudedämmung in Verbindung gebracht werden, verunsichern zusätzlich.

Heizkosten sparen, Wohnkomfort erhöhen, Klima schützen

Die auf fehlenden oder sogar falschen Informationen basierende Verunsicherung in Sachen Gebäudedämmung ist ein Problem. Denn die Dämmung ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen hohe Heizkosten und für mehr Wohnkomfort. Und sie kann einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Daher möchte „Natürlich Dämmen“ hier für die notwendige Abhilfe sorgen.

VerbraucherInnen sollen mit Hilfe neutraler Informationen beurteilen können, welche Dämmmaßnahme sich für sie lohnt und welches Dämmmaterial für ihr Vorhaben geeignet ist. Und letztlich sollen damit die energetische Gebäudesanierung vorangebracht und die klimaschädlichen CO2-Emissionen reduziert werden.

Die Kampagne ist im März 2017 gestartet und wird drei Jahre laufen. In dieser Zeit werden neben der Projekt-Website verschiedene Broschüren und ein interaktiver Online-Ratgeber entstehen, die über das Thema informieren. Mit einem Praxistest werden außerdem Haushalte vor, während und nach ihren Dämmmaßnahmen begleitet. Fachveranstaltungen zum Thema Dämmstoffe ergänzen das Informationsangebot.

Das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert die Kampagne „Natürlich Dämmen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.